Wagnerverband Leipzig erinnerte an Wagnersänger und Heldentenor

Peter M. Schneider präsentierte Buch:
„Spas Wenkoff. Alles war Zufall“

Wagnerfreunde und Kenner der Opernszene in Ostdeutschland sind an eine bekannte Stimme erinnert worden, hat doch Spas Wenkoff von 1976 – 1992 besonders in den exponierten Tenorpartien Richard Wagners Großes geleistet und eine Weltkarriere erlebt. Dem Leser des Buches wurde aber auch ein Blick hinter die Kulissen gewährt.
Leser konnten den ungewöhnlichen und sehr in das Zeitgeschehen eingebundenen Entwicklungsweg des bulgarischen Künstlers mitgehen wobei das Interesse an der Persönlichkeit Spas Wenkoffs über den Sänger Spas Wenkoff  hinausgeht.
Wenkoff wohnte von 1967 - 1977 in Leipzig. Er spielte in dieser Zeit in Magdeburg und Halle, bis ihn 1976 die Berliner Staatsoper engagierte. In Leipzig selbst war er immer nur Gast. Seine Frau war Mitglied des Leipziger Opernchorensembles.
Sein erster Auftritt am Augustusplatz war 1976 in der „Verkauften Braut“, letztmalig war er 1992 im „Tannhäuser“ zu sehen und hören.

Peter M. Schneider wurde in Sachsenhausen bei Berlin geboren.
Nach dem Abitur schloss er ein naturwissenschaftliches Studium an der Humboldt-Universität Berlin mit dem Diplom ab. Danach war er Betriebsassistent in Rostock, anschließend Assistent und Dozent an der Universität Rostock und promovierte.
Nach privater Gesangsunterricht und Schreibversuchen wechselte er 1965 den Beruf. Von1965 bis 1985 Opernsänger an verschiedenen Theatern, war er von 1985 bis 1990  Intendant am Theater Stralsund und 1990 bis 1992 in der Stadtverwaltung Stralsund (Kulturamt/ Internationale Partnerschaften) tätig.
Seit 1992 ist er Impresario und Inhaber der „Boris-Agentur“ in Rostock.