Büste am Schwanenteich

Weitere Infos finden Sie im Buch „Richard Wagner und Leipzig“ von Frau Ursula Oehme

Versteckt im Park hinter der Oper am Schwanenteich findet sich dieses Kleinod zu Ehren des Leipzigers Richard Wagner.

Erst in der Zeit der DDR gelang es 100 Jahre nach Richard Wagners Tod in seiner Geburtsstadt ein Denkmal zu errichten. Immerhin stammt das Original der Büste aus dem Jahr 1903 von Max Klinger, der zu Wagners 100. Geburtstag ein Denkmal schaffen sollte.

Die Büste war das erste Denkmal für den Komponisten in seiner Geburtsstadt. Das Denkmal für den Richard-Wagner-Hain gelangte bis heute nicht nach Leipzig. Im Wagner-Jahr 2013 wurde der Klinger-Sockel am ursprünglich dafür vorgesehenen Ort mit einem Aufsatz von  Stephan Balkenhol eingeweiht.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in den sehr gut recherchierten Büchern von Ursula Oehme, „Richard Wagner und Leipzig“  und  Harald Otto, „Es wagnert in Leipzig“.  Beide sind in unserer Geschäftsstelle erhältlich.

 

Wagner in Leipzig strahlt (wieder)! Zum einen weil ihm der Wagner-Verband eine Kopfwische spendierte, zum anderen weil inzwischen fast 400 Leipziger Mitglied geworden sind. Eine von ihnen ist Ariane Wiegand-Striewe (40). Die Büste von Richard unmittelbar neben dem Opernhaus zum Strahlen zu bringen, während in Bayreuth die Festspiele wagnerschen Glanz verbreiten und für deren Erhalt sich die Leipziger seit 1909 mit einsetzen, war für sie ein Spaß und Selbstverständlichkeit zugleich. Ruckzuck war der Meister, 1983 in der Bronze-Gießerei Noack hergestellt, von Spinnweben und Vogelmist befreit. Die vorbereilenden Leipziger nahmen es mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis.
Foto: Volkmar Heinz / volkmar@heinz-report.de