Geschäftsstelle: Kickerlingsberg 6,
04105 Leipzig, Telefon: 0341 3086 8933
Mo - Mi, Fr: 10 bis 12 Uhr und
13 bis 16 Uhr, Do: 13 bis 18 Uhr
gs@wagner-verband-leipzig.de
IBAN DE22 8605 5592 1180 1145 20
Warum ist es am Rhein so schön?
31 Mensch»chen» wissen dies nun ganz genau!
Auch wenn es manchmal mit den hübschen Ortschaften Boppard, Bingen, Biebrich, Bacharach und den imposanten Burgen Maus und Katz, Liebenstein, Rheinstein, Schönburg, ganz schön verwirrend war. Doch da half uns Hannes Wagner, Polster und Pohls versierter Reiseleiter, der uns am Rhein kundig begleitetet hat. Doch zuerst mussten wir etwas Dialekt lernen, denn anscheinend wird hier alles mit -chen verkleinert, d.h. eigentlich nur mit che: Traumschiffche, Städtche. Und so gab es von Hannes viele interessante Informatiönche zu Tagesablauf, Streckenabschnitten, Geschichte, Burgen.
Wunderbar gefahren wurden wir in bequemem Polster und Pohl Bus von Toan, der jeden Wunsch erfüllte, sicher und gekonnt durch alle Orte fuhr, als sei er hier groß geworden.
Untergebracht waren wir in Boppard im «besttime Hotel», das uns gleich mit Kaffee und Kuchen empfing, im zweiteiligen Speisesaal auch einen Teil für uns reserviert hatte, denn wir aßen auch dort zu Abend.
Die Tage waren voll, alle sehr interessant und von schönem Wetter begleitet.
Der Freitag führte uns zu zwei Schifffahrten den Romantischen Rhein entlang an der Loreley vorbei, und jeder hatte «Ich weiß nicht, was hat das zu bedeuten» auf den Lippen. In Koblenz wurden wir liebenswürdig von Juliane Berg in Vertretung des Vorsitzenden Dr. Armin Lüthke zu Kaffee und Kuchen empfangen, während uns Dr. Danièle Perrier, Kuratorin des Ludwig Museums beim Deutschen Eck über die Ausstellungen informierte. – Wagner verbindet!
Auch der Folgetag bleibt mit Worms, dem Besuch eines Weinguts und vor allem dem Konzert bei Sabine und Stefan Vinke privat unvergessen: Nach der gemütlichen Weinprobe beim Ehepaar Kitz waren wir bei Vinkes in Hargesheim geladen. Seit der Corona-Zeit, erstmals 2020, öffnet das Sänger-Ehepaar Sabine und Stefan Vinke Haus und Garten zu privaten Konzerten. Unser Verband organisierte und finanzierte für die beiden Stipendiatinnen Saga Wargbaner und Iphigenie Worbes unter der Leitung der quirligen Korrepetitoren Ansi Verwey eine Meisterkurs-Woche privat bei Vinkes. Die Früchte wurden mit dem extra für uns gegebenen Konzert kredenzt. Es sangen aber nicht nur stimmgewaltig unsere Stipendiatinnen, sondern zu aller Freude auch das Ehepaar Vinke. Sehr amüsant, Fidelio-Vinke mit drei Leonoren: «O namenlose Freude».
Und dann wagnerte es so richtig: In Mainz pilgerte man zum Schott Verlag Haus, posierte für ein Gruppenfoto und sah sich am Flussufer das Wagnerdenkmal an. Es ging dann ins malerische Biebrich zu Wagners ehemaligem Wohnsitz, den man zwar nicht von innen besichtigen kann, aber der auch von außen vermittelt, wie Wagner hier lebte, das Sozialleben pflegte und an den Meistersingern schrieb.
Auch am letzten vollen Reisetag wurde man an Wagner erinnert. Die Fahrt ging nach Königswinter, mit der Drachenbahn hoch zum Drachenfelsen und bei der Mittelstation in die sehr schön gemachte Nibelungenhalle mit beeindruckenden Gemälden zum Ring und zum Parsifal von Hermann Hendrich. Eloquent berichtete unser Prof – Vorstandsvorsitzender Dr. Loos – zu unserer Freude alles zu Bonn, hatte er doch dort neun Jahre lang das Beethoven Gymnasium besucht. Extra für uns gab die junge Pianistin Juin Lee im neuen, tollen Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ein Klavierkonzert, das alle genossen. Wer wollte, konnte sich auch das Beethoven-Haus noch ansehen. Am Abend im Hotel saßen wir glücklich, zufrieden und gesprächig nochmals beim Abendessen.
Am Dienstag ging es dann via Frankfurt mit einer Flussfahrt und einem kleinen Spaziergang zum Römer und der „neuen Altstadt“ zurück nach Leipzig.
Warum ist es am Rhein so schön? Fragen Sie uns 31 glückliche Teilnehmer»che».
Esther Widmer




















































