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In memoriam Richard Wagner zum 143. Todestag 2026
An einem Freitag, dem 13. Februar, fand in diesem Jahr die Gedenkfeier zum 143. Todestag Richard Wagners an der Büste des Komponisten hinter der Leipziger Oper statt. Ein Posaunen-Quartett hatte drei Komponisten für die musikalische Umrahmung ausgewählt, welche durch ihr Leben und Werk eng mit der Stadt verbunden waren: Johann Christoph Pezel (1639–1694) mit einer „Intrada“, Wagner mit dem Pilgerchor aus dem „Tannhäuser“, und zum Abschluss erklang Mendelssohns „Froher Wandersmann“. Verbandsvorsitzender Prof. Dr. Helmut Loos, hielt das Grußwort, und im Anschluss berichtete die Chefdramaturgin der Oper Leipzig, Marlene Hahn, über ihre ganz persönliche „Entdeckung“ Richard Wagners und wie sie durch einen Besuch in Bayreuth zur „Wagnerianerin“ wurde. Sie umriss die Bedeutung des Komponisten in seiner und unserer Zeit, machte aber auch auf den problematischen Umgang mit Wagners antisemitischen Äußerungen aufmerksam und warnte davor, Kunst nicht „von antidemokratischen Kräften vereinnahm[en]“ zu lassen. Zum Abschluss lobte sie den Richard-Wagner-Verband für seine kritische Auseinandersetzung mit dem Künstler und seinem Werk und betonte, dass „künstlerische Bedeutung und kritische Distanz keine Gegensätze sein müssen“.
Text und Fotografien: Susanne Claus









