Geschäftsstelle:
Kickerlingsberg 6, 04105 Leipzig,
Telefon: 0341 3086 8933
Mo - Do: 10 bis 14 Uhr
gs@wagner-verband-leipzig.de
IBAN DE22 8605 5592 1180 1145 20
Unsere nächsten Termine
Mi 25.03.2026 – 15 Uhr statt 18 Uhr! (der Referent hat abends eine Probe, möchte aber den Vortrag nicht ausfallen lassen)
Alte Nikolaischule Leipzig, Wagner-Aula (2. Stock), Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig
Oper im Varieté – die Zeit der Leipziger „Dreilindenoper“ (1944-1960)
Vortrag und Gespräch mit Hendrik Reichardt, Leipzig
Musikalischer Auftakt mit einem Querflöten-Trio der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“. Es spielen Anna Schackenberg, Letizia Schickel und Julika Rammler.
Eintritt frei
Als einziges der alten Leipziger Theater überstand das „Varieté Drei Linden“ – die heutige Musikalische Komödie – die im Zweiten Weltkrieg erfolgten alliierten Bombardements auf Leipzig. Zwischen der Zerstörung des alten Leipziger Opernhauses (Neues Theater) am 4. Dezember 1943 und der Eröffnung des neuen Opernhauses am 8. Oktober 1960 musste das Ensemble der Leipziger Oper daher mit diesem Varietétheater im Westen Leipzigs vorliebnehmen. Nach 1945 unter sowjetischer Administration wiedereröffnet, wurde die Spielstätte offiziell „Dreilindenoper“, dann schlicht Opernhaus genannt. Der Vortrag bietet einen Überblick zu einem ganz besonderen Kapitel Leipziger Theatergeschichte, in dem der Ausnahmezustand die Regel war, aber in der Theater für die Leipziger Bevölkerung eine Relevanz hatte, die bis heute staunen lässt.
Hendrik Reichardt ist Musiker im Orchester der Musikalischen Komödie, im
Vorstand der Freunde und Förderer dieses Theaters und Mitglied des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig
… mehr Termine weiter unten!
Berichte / Beiträge
-
Anfang ohne Ende – Vortrag anlässlich der ersten Begegnung von Richard Wagner und Friedrich Nietzsche vor 150 Jahren
14. November 2018 in der Leipziger Stadtbibliothek am Leuschnerplatz. Für knapp 60 Anwesende war es eine erkenntnisreiche, eine schöne Abendveranstaltung. Als nun schon traditionelle musikalische Einleitung spielte diesmal ein Damen-Trio – Dorothea Zahn, Josefine Stansch und Alma Deutsch von der Leipziger Musikschule „Johann Sebastian Bach“ – Kompositionen von Bach, James Hoot und Gabriel Fauré, vorgetragen…
-
„Um meine Sache steht es schlecht“ – Friedelind Wagner zum 100. Geburtstag
Ein anregender Abend mit Dr. Christine Pezold und Prof. Dr. Peter P. Pachl Sie ist ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten: Friedelind Wagner, am 29. März 1918 in Bayreuth geborenes zweites Kind und älteste Tochter von Winifred und Siegfried Wagner. Die Fotos auf der Projektionswand zeigen eine attraktive Frau mit schönem Mund, umgeben von…
-
Ex oriente lux – Verbandsreise nach Königsberg und Minsk
21. bis 27. September 2018 Es ist schon ein besonderes Licht, das einen im nördlichen, heute russischen Ostpreußen umfängt, wenn man auf den Spuren von Richard und Minna Wagner in der Stadt, die 741 Jahre Königsberg, hieß, wandelt, um die Landschaft zu erahnen, in der die beiden lebten, arbeiteten und heirateten. Das alte Königsberg gibt…
-
Dr. Frank Piontek, Zwischen Gestern und und Morgen: der 1. Bayreuther Nachkriegs-Ring 1951
Der Saisonauftakt der Vortragsreihe unseres Verbandes hielt zu Beginn gleich einen Höhepunkt bereit. Dr. Frank Piontek aus Bayreuth sorgt immer für ein volles Haus, beste Unterhaltung und maximalen Erkenntnisgewinn.So auch am 19. September 2018, als wir uns wieder in der Stadtbibliothek bei unserem seit Jahren zuverlässigen Partner einfinden konnten. Zum Auftakt stellten traditionell zwei junge…
-
Verbandsfahrt in die Wagner-Stadt Magdeburg
Am 16.09.2018 besuchten Mitglieder unseres Verbands die Stadt Magdeburg um „Die Walküre“, den 1. Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner zu erleben. Unser Vorsitzender Herr Krakow nutzte die Busfahrt nach Magdeburg um uns kurzweilig die Landesgeschichte der Region, gespickt mit einigen Ausflugstipps zu vermitteln. Rechtzeitig passierten wir die Stadtgrenze von Magdeburg…
Weitere Termine:
Sa 28.03.2026 – 11 Uhr
Stadtbibliothek Leipzig, Veranstaltungsraum »Huldreich Groß«, 4. OG,
Wilhelm-Leuschner-Platz 10, 04103 Leipzig
Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung
Nicht öffentlich, nur für Mitglieder
So 29.03.2026 – 10 Uhr
Oper Leipzig, Augustusplatz 12, 04109 Leipzig
„Richard, was geht?“
Junge Oper Leipzig, Education mit Hausführung
Eintritt: 5 €
Anmeldungen bitte über die Geschäftsstelle des Verbandes unter 0341/30868933 oder per Mail gs@wagner-verband-leipzig.de
Mo 30.03.2026 – 19 Uhr
Grieg-Begegnungsstätte, Talstraße 10, 04103 Leipzig
Stammtisch Richard Wagner
Bitte melden Sie sich in der Geschäftsstelle an
Mi 15.04.2026 – 18 Uhr
Alte Nikolaischule Leipzig, Wagner-Aula (2. Stock), Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig
„Noth, Aerger und Verdruss aller Art“
Richard Wagner und das Leipziger Theater
Vortrag und Gespräch mit Ursula Oehme, Machern
Eintritt frei
Leipzig sollte ihm einmal seinen Ruf begründen, schrieb Richard Wagner am 14. März 1833 selbstbewusst seinem Freund Theodor Apel nach Heidelberg. Doch die Hoffnung des knapp Zwanzigjährigen, mit seiner ersten vollendeten Oper „Die Feen“ in seiner Vaterstadt groß herauszukommen, scheiterte ein Jahr später und ließ ihn die Stadt enttäuscht verlassen. Obwohl frühe Instrumentalkompositionen von Publikum und Kritik freundlich aufgenommen wurden, ist keine seiner Opern in Leipzig uraufgeführt worden. Im Gegenteil, deren über Jahre andauernde Ablehnung am hiesigen Alten Theater (Im Zweiten Weltkrieg zerstört) bereitete Richard Wagner „Noth, Aerger und Verdruss aller Art“. Trotzdem ging der musikalische Revolutionär unbeirrt seinen Weg. Merkwürdigerweise wurden die Opern des „Hochverräters“, der sich ungeachtet seiner Stellung als Hofkapellmeister am Dresdner Maiaufstand 1848/49 beteiligt hatte und nach dessen Scheitern in die Schweiz geflohen war, plötzlich in Leipzig nachgefragt. 1853 wurde „Tannhäuser“, 1854 „Lohengrin“ erstmals in Leipzig gespielt. „Allergewissenloseste Auslassungen und Striche“, unzureichende künstlerische Leistungen und entstellende Aufführungen ließen Richard Wagners generellen Zorn auf „die Lumpen von Theaterdirektoren und Capellmeistern“ in der brieflichen Bitte an seinen Exfreund Heinrich Laube, inzwischen Direktor am 1868 fertiggestellten Neuen Theater am Augustusplatz (im Zweiten Weltkrieg zerstört, Nachfolgebau Oper Leipzig), gipfeln, seine Opern „auf demselben ganz und gar nicht mehr zu geben“. Erst die bravouröse Aufführung der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ durch Angelo Neumann 1878, die erste nach der Uraufführung in Bayreuth, führte zur Versöhnung Richard Wagners mit dem Theater seiner Vaterstadt Leipzig.
Ursula Oehme ist Vorstandsmitglied im Richard-Wagner-Verband Leipzig und Mitglied im Förderkreis der Oper Leipzig. Die Kulturwissenschaftlerin forscht und publiziert zu Richard Wagner, seiner Familie und seinem Umfeld.
Mo 27.04.2026 – 19 Uhr
Grieg-Begegnungsstätte, Talstraße 10, 04103 Leipzig
Stammtisch Richard Wagner
Bitte melden Sie sich in der Geschäftsstelle an
Mo 01.06.2026 – 19 Uhr
Grieg-Begegnungsstätte, Talstraße 10, 04103 Leipzig
Stammtisch Richard Wagner
Bitte melden Sie sich in der Geschäftsstelle an






